Wie du dich mit den richtigen Menschen umgibst

Happy New Year! Erinnerst du dich, dass ich in meinem Beitrag „Jahr des Feuer Hahns“ darüber geschrieben habe, wie du ein Leitmotto für 2017 findest? Heute gibt es dazu noch ein paar mehr Tipps. Denn bestimmt hast du dir auch gute Vorsätze für den Start ins neue Jahr mitgenommen. Und wie steht es heute damit, eine Woche später?

Ich mache mir schon seit Jahren keine guten Vorsätze mehr, sondern habe die Idee übernommen, mein Jahr unter ein Motto zu stellen. Letztes Jahr war es „Sei gut zu dir selbst“. In diesem Jahr habe ich für mich das Motto „Entscheide und mache“ gewählt. Die erste Entscheidung, die ich seitdem getroffen habe: Ich werde umziehen. Daher bin ich mit meiner Familie bereits intensiv auf der Suche nach einem neuen Zuhause.

Ich war in den letzten Jahren in einer Stagnation. Ich wusste lange nicht, woran das lag. Durch Coachingprogramme habe ich gelernt, dass es wichtig ist, mit welchen Menschen du dich umgibst, wenn du die richtigen Entscheidungen treffen willst.

Du bist der Durchschnitt von fünf Menschen

Wusstest du, dass du der Durchschnitt der fünf Menschen bist, mit denen du die meiste Zeit verbringst? Denn sie beeinflussen maßgeblich dein Handeln und Denken. Darum ist es extrem wichtig, dass du dir gut überlegst, mit wem du wieviel Zeit verbringst. Und insbesondere dann, wenn du konkrete Träume und Ziele verfolgst.

Einen wunderbaren Hintergrundbeitrag von Jens Horbelt findest du im Blog von Markus Cerenak.

Sehr empfehlenswert auch der Beitrag von Tim im Blog myMonk.

Wie du mit einer einfachen Methode feststellen kannst, ob du wirklich der Durchschnitt der fünf Menschen bist, mit denen du die meiste Zeit verbringst, erklärt Sebastian Prohaska im Blog des Unternehmernetzwerks BNI.

Mütter-Dilemma

Als ich darüber nachgedacht habe, mit welchen Menschen ich die meiste Zeit verbringe, bin ich auf ein Dilemma gestoßen. Ich nenne es mal das Mütter-Dilemma. Wenn du Mutter bist und zwei oder mehr Kinder hast, dann stellt deine engste Familie naturgemäß mehr als die Hälfte der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbingst.

Ich unterstelle jetzt mal, dass dein Mann dich noch in deinen Träumen und Zielen unterstützt. Von Kindern kannst du das allerdings kaum erwarten. Fährst du am Wochenende zu einem Kurs, weinen sie dir eher hinterher, als dass sie sich mit dir freuen – zumindest so lange sie klein sind.

Verbringst du viel Zeit mit den Kindern, bist du wahrscheinlich auch automatisch mehr auf Spielplätzen, in Kinderkursen, auf Elternabenden usw. unterwegs. Dort triffst du wiederum auch Mütter und deren Kinder, die auch viel Zeit in diesem Umfeld verbringen. Sprich: Kinder und Mütter sind deine Mastermind-Gruppe. Wenn du parallel deiner Berufung und Leidenschaft nachgehen willst, ist das eine immense, kraftzehrende Angelegenheit. Vor diesem Hintergrund wundert es mich überhaupt nicht, dass Mütter in Unternehmen einen so schlechten Stand haben und häufig nach dem ersten Kind karrieremäßig nicht mehr vorankommen. Ihre Mastermind-Gruppe lässt das einfach nicht zu.

Mütter, die es trotzdem verstehen, ihrer Berufung nachzugehen, wirst du seltener auf Spielplätzen, in Kursen oder auf Elternbenden antreffen. Ich hatte lange ein schlechtes Gewissen, weil es mich nicht auf Spielplätze gezogen hat. Das musst du aber nicht, es gibt Wege, wie du deinen Kindern diese Freude trotzdem ermöglichst – sie erforden nur ein bisschen mehr Organisation.  Hier kommen ein paar Tipps, wie du dir selber mehr Zeit schaufelst, um dich mit den Menschen zu treffen, die dich voran bringen:

  1. Teile dir mit deinem Mann die Kinderbetreuung. Selbst wenn dein Mann beruflich stark eingebunden ist, kann er sicher am Wochenende auch mal auf den Spielplatz oder in den Schwimmkurs – ohne dich.
  2. Kinder finden es auch toll, mal ohne die Eltern was zu unternehmen und stattdessen mit Freunden auf den Spielplatz zu gehen. Es ist für alle Eltern toll, wenn man sich bei der Aufsicht mal abwechselt. Suche dir Mütter, die auch gern mal Zeit für sich haben und betreut die Kinder gegenseitig.
  3. Hast du die Großeltern in der Nähe? Prima: Sicher können sie ein- bis zweimal pro Woche die Kids übernehmen, aus der Kita abholen oder sogar mit ihnen zum Kinderkurs gehen.
  4. Bist du dennoch mit Spielplatz dran: Ich habe Hörbücher für mich entdeckt. Da nicht immer andere Eltern auf dem Spielplatz sind, die du kennst und mit denen du dich über Belanglosigkeiten austauschen möchtest, hör doch einfach ein spannendes Buch oder einen Podcast, der sich mit den Themen beschäftigt, die du spannend findest. Dabei kannst du die Augen trotzdem die ganze Zeit bei den Kindern haben.
  5. Unterschätze deine Kinder nicht! Ich habe festgestellt, dass sich meine Kinder auch für die Dinge interessieren, die ich mache. Teile ruhig deine Träume mit den Kindern. Manchmal haben auch sie Ideen, auf die du selber gar nicht gekommen wärst. Oder binde sie einfach ein. Ich habe kürzlich eine Location für ein Netzwerktreffen gesucht und habe den „Location-Check“ mit einem Museumsbesuch verknüpft. Meine Kinder im Gepäck. Sie fanden es toll, im Café die Tester zu sein 😉

Deine Mastermind-Gruppe

Hast du deine Liste mit den Menschen gemacht, mit denen du die meiste Zeit verbringst? Ich habe im letzten Jahr ganz viele neue Menschen in mein Leben geholt. Und durch sie hat sich unter anderem das Gesicht meiner  Website im letzten Jahr radikal verändert. Danke!!!

Wie habe ich diese Menschen gefunden? Der erste Schritt war ein Online-Coaching-Programm, an dem ich (immernoch) teilnehme. Hier habe ich Menschen getroffen, die wie ich ein freiberufliches Business haben oder eines starten möchten. Mit zweien davon telefoniere ich regelmäßig einmal in der Woche.

Der zweite Schritt war ein Frauennetzwerk. In Wiesbaden gibt es schon seit einigen Jahren das private Netzwerk INSPIRING@❤︎. Zufällig (natürlich gibt es keine Zufälle ;-)) hatte ich im letzten Sommer die Chance, an einem Treffen in Wiesbaden teilzunehmen. Kern des Netzwerks sind physische Treffen. Die Frauen im Netzwerk suchen den inspirierten Austausch miteinander. Ich fand den  Abend so toll, dass ich in der Folge eine Ortsgruppe in Köln gegründet habe. Hier gibt es nun auch vierteljährlich Treffen zum Ideentauschen oder einfach Quatschen.

INSPIRING@❤︎ im Jahr der Verbindung

Das Frauennetzwerk gibt es außer in Wiesbaden und Köln auch in Berlin und München. Auch wenn sich die Gruppen untereinander nicht unbedingt kennen, gibt es viele verbindende Elemente. Unter anderem das Jahresmotto. Für 2017 haben wir das Motto „Verbindung“ gewählt. Wenn du im Duden nachliest, was alles dahinter steckt, findest du Begriffe wie: Bindeglied, Brücke, Gemeinschaft, Ideenverbindung, Vernetzung, Freundschaft. Genau dafür steht das Netzwerk. Wir wollen den Austausch mit Gleichgesinnten schaffen, Kooperationen ermöglichen und neue Freundschaften ermöglichen.

Wenn du als Frau auf der Suche nach neuen Kontakten bist, die dich bei deinen Ideen, Zielen, Träumen unterstützen, bist du herzlich in das Netzwerk eingeladen – es ist kostenlos, branchenunabhägig, unabhängig, unpolitisch. Alle Infos zu INSPIRING@❤︎ findest du unter http://www.inspiring-at-heart.de. Wenn du dabei sein willst, trage dich einfach für deine Stadt in den Newsletter ein und du erhältst automatisch die Einladungen zum Netzwerktreffen.

In diesem Sinne, wünsche ich dir in 2017 viel Erfolg bei der Suche nach deiner Mastermind-Gruppe.

Lebe energiereich!

Steffi

 

Copyright Bild: B-Lichtung Photodesign

 

 

 

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