Werde glücklicher und motivierter durch Dankbarkeit

dankeSeit Tagen auf Themenjagt, lief mir gestern (23.02.) eine Blogparade von Mara Stix zum Thema Dankbarkeit in die Arme. Und darum habe ich alle anderen Beitragsideen beiseite geschoben und muss unbedingt dazu etwas schreiben.

Dankbarkeit: Das erste Mal

Dankbarkeit zu üben, davon habe ich das erste Mal im Film „The Secret“ gehört. Wirklich ernst genommen habe ich den Tipp nicht. Was mir nicht bewusst war: Ich habe es seit Jahren schon praktiziert. Als Teenager habe ich mal irgendwo gelesen, dass man sich jeden Abend vor dem Schlafen, die Dinge vom Tag  ins Gedächtnis rufen soll, über die man sich am meisten gefreut hat. Das war aus einer Anleitung zum Glücklichsein. Und genau das habe ich seit Jahren getan. Genau genommen ist eine Erinnerung an die Dinge, die gut gelaufen sind, nichts anderes, als Dankbarkeit darüber auszudrücken. Solange ich diese Übung durchführe, bin ich tatsächlich sehr viel glücklicher. Und weil es mir so gut tut, habe ich das schon bei meinen Kindern als Zu-Bett-geh-Ritual neben dem Gute-Nacht-Lied eingeführt, sobald sie sprechen konnten.

Als ich gestern früh bei XING den Dankbarkeitsbeitrag von Valentina Levant gefunden habe und darüber zur Blogparade gelangt bin, habe ich mir vorgenommen, den Tag der Dankbarkeit zu widmen. Was soll ich sagen: Gestern gab es unzählige Gründe, um für den Tag dankbar zu sein:

Ich bin heute dankbar

  1. … für einen Tag voller unglaublich positiver Überraschungen.
  2. … für all die vielen Dinge, die ich habe erledigen können und die ich schon lange vor mir hergeschoben habe.
  3. … für ein sehr positives Mitarbeitergespräch.
  4. … für einen überraschend erhaltenen Feng Shui Auftrag.
  5. … für all die Unterstützung, die ich gerade erfahre.
  6. … für meine Familie.
  7. … dass mich meine Kinder haben durchschlafen lassen (Wow! Wann hatte ich zuletzt die Chance durchzuschlafen??? *grübel*).
  8. … für ein Augenöffner-Telefon-Gespräch vor dem Schlafengehen.
  9. … für den Tipp, den Youtube-Kanal von Robert Betz zu besuchen.
  10. … dass ich den Weg zum Feng Shui gefunden habe und damit nun meinen Weg weitergehen darf!

Wer dankbar ist, ist glücklicher

Wann immer ich in meinem Leben bewusst dankbar war, spüre ich eine unglaubliche Energie, die mich erfasst und die mir hilft, mein Leben zu gestalten. Ich bin glücklicher, entspannter, konzentrierter. Wenn ich Menschen begegne, die einen vollkommen glücklichen Eindruck erwecken, in ihrer inneren Mitte ruhen und ihren Weg gefunden haben, dann fällt mir eines auf: Sie alle eint das Thema Dankbarkeit und Liebe zu dem, was sie sind und tun.

Motivationskick Dankbarkeit

Vor einigen Jahren habe ich mal eine Diskussion zum Thema Motivation im Job geführt. Mein damaliger Chef wunderte sich, als ich sagte, dass mich ein Erhöhung der Prämie nicht zu noch mehr Leistung motiviert. Als ich auf die Frage antwortete, was mich denn motiviert, wurde mir deutlich klar, dass es zum einen die Tätigkeit als solche ist und zum anderen eine positive Rückmeldung auf das Erreichte. Wer zu mir sagt: „Danke, das hast du super gemacht“, motiviert mich, beim nächsten Mal noch mehr zu leisten. Andersherum habe ich es genauso erfahren. Wenn ich mich im Job bei jemandem für etwas bedankt habe, konnte ich auch zukünftig immer voll und ganz auf diesen Kollegen zählen. Dankbarkeit ist im Job ein echter Motivationskick.

Und noch etwas ist dabei wichtig: Dankbarkeit kommt immer zu euch zurück. Ich habe mir vor Monaten gewünscht, einen neuen Mentor zu finden. Und seit dem begegnen ich immer wieder neuen Menschen, die mir auf meinem Weg helfen. Und für jeden, für den ich dankbar bin, begegnen mir zwei neue. Das, was ich gebe, bekomme ich doppelt zurück. Darum möchte ich auch euch ans Herz legen, Dankbarkeit offen zu zeigen. Im Beitrag von Valentina Levant findet ihr eine tolle Anleitung, wie es geht (Danke!).

3 Tipps, wie ihr mit Dankbarkeit glücklicher werdet

Jetzt dürft ihr durchstarten. Zum Schluss kommen hier noch meine drei Top-Tipps, wie es mit der Dankbarkeit klappt:

  1. Jeden Abend im Bett die drei Sachen vom Tag ins Gedächtnis rufen, die gut gelaufen sind und dich glücklich gemacht haben.
  2. Nimm dir vor, anderen Menschen auch für Kleinigkeiten öfter zu danken. Gerade in Deutschland habe ich oft das Gefühl, dass Vieles als selbstverständlich hingenommen wird. Gerade im geschäftlichen Umfeld wirkt ein ernst gemeintes Danke unter Kollegen oft Wunder und motiviert mehr als jede andere Form der Anerkennung.
  3. Zelebriere ab und zu bewusst einen Dankbarkeits-Tag. Es hilft, wenn du die Dinge, für die du dankbar bist, aufschreibst.

In diesem Sinne: Danke, dass du mein Blog liest!

Energiereiche Grüße,
Steffi

3 Gedanken zu “Werde glücklicher und motivierter durch Dankbarkeit

  1. fohlsen schreibt:

    Liebe Steffi,
    ein schöner Artikel zur Parade. Ich stimme mit dir absolut überein. Auch für mich zählt die Dankbarkeit für die kleinen Dinge im Leben, z.B. das Lächeln eines Passanten im vorübergehen, eine Blume am Wegesrand oder auch das Erreichen eines Zieles, ganz gleich wie goß oder klein es ist, zum Glücklich sein dazu. Und dann kommt da noch die Übung der Achtsamkeit dazu, also im Augenblick zu leben.
    Mein Beitrag zu Maras Parade findest du unter http://blog.finde-dich-selbst.net/dankbarkeit-foerdert-das-glueckliche-leben/
    Und solltest du noch Inspiration für weitere Artikel benötigen, dann schau doch mal bei meiner Parade, die leider schon beendet ist, vorbei.
    http://blog.finde-dich-selbst.net/wie-sich-glueck-darstellt/
    Hier haben sich 33 Autoren beteiligt.
    Herzliche Grüße
    Frank

    • Work & Life Feng Shui schreibt:

      Lieber Frank, vielen Dank für deinen ebenfalls sehr inspirierenden Blogbeitrag. Je mehr ich mich mit den Themen Glück, Selbstfindung, Dankbarkeit beschäftige, desto mehr Menschen begegnen mir im realen und virtuellen Leben, die mir etwas mit auf den Weg geben können. Danke, dass du dazu gehörst 🙂 Energiereiche Grüße, Steffi

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