6 Tipps für weniger Stress

young woman on hammockIch stelle gerade fest, dass die Menschen um mich herum dazu neigen, sich über die Maße zu erschöpfen. In den Unternehmen gibt es eine Tendenz, die Mitarbeiter stärker als in der Vergangenheit zu beanspruchen. Gerade bei Managern sehe ich in meinem Bekannten-, Freundes- oder Kollegenkreis das Viele am Wochenende ohne Unterbrechung arbeiten, dass die Mobiltelefone auch im Urlaub laufen. Immer öfter gehe ich allein in die Mittagspause, weil Kollegen die Zeit zum Essen fehlt. Daneben beobachte ich eine zunehmende Zahl von Personen, die plötzlich zusammenbrechen. Ich höre von Menschen, die Unfälle bauen, weil sie nicht mehr konzentriert Auto fahren können. Und auch einige Herzerkrankungen sind mir zu Ohren gekommen.

2014 ist ein Pferdejahr nach dem chinesischen Kalender. Das Pferd liebt Herausforderungen in jeder Hinsicht, bewegt sich gern auf allen großen Bühnen und hat jede Menge Kraft, die es gern einsetzen möchte. Das größte Handicap des Pferdes: es kann seine Kräfte nicht einteilen und sind diese einmal am Ende, braucht es lange, um wieder auf die Beine zu kommen. Das Pferd steht auch für das Element Feuer. Krankheiten bei einem nicht ausgeglichenen „Feuerhaushalt“ sind u.a. Herz- oder Gefäßerkrankungen. Da Managementberufe ebenfalls dem Feuerelement zuzuordnen sind, ist es nicht verwunderlich, dass diese Berufsgruppe besondern häufig von einem „Zuviel“ an Feuer und den Begleiterscheinungen betroffen sind.

Feuer ist eines der fünf Elemente im Feng Shui. Die anderen vier sind Erde, Metall, Wasser und Holz. Die fünf Elemente sind Ausdrucksformen der Lebensenergie Qi. Die fünf Elemente finden sich überall um uns herum wieder: Nicht nur in Farben und Landschaftsformen, sondern auch in persönlichen Eigenschaften, Berufen, Tätigkeiten, in Nahrungsmitteln oder in Krankheiten. Um das Übermaß an Feuer in diesem Jahr etwas zu mildern, eignet sich alles, was mit dem Element Erde zu tun hat. Erde zehrt am Feuer und schwächt dieses damit ab.

Eigenschaften von Erde sind Ausgeglichenheit, Bodenständigkeit, Ordnung, Treue. Erde wird auch mit Familie und Essen assoziert. Wer spürt, dass er in diesem Jahr besonders belastet ist, für den kommen hier meine Top 6 Tipps für ein bisschen mehr Erde in einem stressigen Pferdejahr:

  1. Essen: Plant regelmäßige Mahlzeiten ein! Nehmt ein Frühstück zu euch, bevor es zur Arbeit geht. Verabredet euch schon im Voraus zum Mittagessen. So kommt ihr nicht in die Verlegenheit, dass Essen vor lauter Arbeit zu vergessen! Auch Kochen gehört übrigens zum Erdelement. Abendliches Kochen ist für Hobbyköche also eine gute Gelegenheit, wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen. Nahrungsmittel, die dem Element Erde zugeordnet werden, sind in der Regel süß. (Ihr findet das auch in der Fünf Elemente Küche wieder.) Darum neigen gestresste Personen auch dazu, sich gern mit Süßkram vollzustopfen. Bei uns im Büro haben wir jedenfalls einen immensen Durchsatz an Schokolade! Diäten ohne Kohlenhydrate in stressigen Zeiten setzen euch nur noch mehr unter Stress und haben wenig Aussicht auf Erfolg. Gönnt euch lieber regelmäßig, aber dafür in dosierten Mengen Kohlenhydrate.
  2. Ordnung: Nehmt euch mindestens einmal in der Woche Zeit für Ordnung auf dem Schreibtisch. Dazu gehört Unterlagen abheften, die nächste Woche planen. So werfen euch unvorhergesehene Dinge nicht so leicht aus der Bahn. Macht euch hierfür einen Termin im Kalender!
  3. Planung: Wer feste Pläne für den Abend hat, kommt leichter aus dem Büro. Verabredet euch mit Freunden, macht einen Termin beim Friseur, im Kosmetikstudio oder plant einen Schwimmbadbesuch mit euren Kindern. Mit Terminen außerhalb des Büros fällt es leichter, abends den Rechner runterzufahren. Und plant nicht zuviele Termine parallel. Lieber mal einen Termin absagen!
  4. Helfen: Hilfreich zu sein, ist eine Eigenschaft des Elements Erde. Also: Nehmt euch Zeit, eure Kollegen zu unterstützen. Wer immer nur sagt: Sorry, ich habe keine Zeit, räumt der gegenseitigen Hilfe zu wenig Zeit ein. Doch wer hilft, kann andersrum auch wieder auf Hilfe hoffen und das bringt  euch letztlich auch weiter im Job.
  5. Ausgleich und Ruhe: Wann habt ihr das letzte Mal Zeit nur für euch gehabt? Plant am Tag mindestens eine viertel bis halbe Stunde ein, in der euch niemand – auch euer Partner nicht – stört. Nutzt diese Zeit mit einem Buch (das garantiert NICHTS mit eurem Job zu tun hat), für Meditation, Yoga, TaiQi, ein Wellnessbad, einen Abendspaziergang oder etwas anderem, was euch gut tut!
  6. Familie: Wenn ihr schon am Samstag oder Sonntag arbeiten müsst oder wollt: Ein Tag in der Woche sollte euch und der Familie oder euren Freunden gehören. Die Familie wird euch nach all dem Stress wieder erden.

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