Top 5 Tipps für den Feng Shui Garten

Egal welcher Stil: Mit ein paar einfachen Regeln, lässt sich aus jedem Garten ein Feng Shui Garten machen.  Bildquelle: fotolia

Egal welcher Stil: Mit ein paar einfachen Regeln, lässt sich aus jedem Garten ein Feng Shui Garten machen.
Bildquelle: fotolia

Der März ist da und mit ihm kommt der Frühling: Zeit für den Garten. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich denn auch einen echten Feng Shui Garten hätte. Zunerst einmal: DEN Feng Shui Garten gibt es nicht. Wer einen Feng Shui Garten haben möchte, muss dazu weder einen chinesichen, noch einen Zen-Garten anlegen. Steine stapeln ist gar nicht notwendig. Genau wie in Häusern gilt auch im Garten: Setze den Stil um, der dir selber gefällt. Es gibt auch keine gesonderten Pflanzen, die Pflicht sind in einem Feng Shui Garten. 

Für alle, die in ihrem Garten auf einen energetisch günstigen Energiefluss achten möchten, hier ein paar Tipps, auf die ihr achten solltet. Zeichnet dazu am besten einen Grundriss des Gartens, mit dem ihr ein bisschen ausprobieren könnt. Erst wenn ihr euch sicher seid, setzt die Idee in die Tat um – in meinem Garten ist das auch schon ein Jahre dauernder Prozess. 

Hier meine Top 5 Tipps für den Feng Shui Garten:

  1. Im Garten sollte es immer ein ausgeglichenes Verhältnis von Yin und Yang geben. Das heißt natürlich Licht und Schatten. Habt ihr viel Sonne im Garten: Denkt über mehr Bäume, Büsche oder auch Sonnensegel nach. Zuviel Schatten: Lichtet lieber etwas aus. Yin und Yang spiegelt sich aber auch in anderen Gegensätzen wieder: Pflanzen mit großen Blättern neben Pflanzen mit kleinen Blättern. Zierliche Blüten neben großen Blüten, Kieselsteine neben großen Platten usw.
  2. Geschwungene Wegeführung: In deutschen Gärten sehe ich häufig viel Pflastersteine auf Wegen und alles ist quadratisch, praktisch, gut. Gerade Wege beschleunigen das Qi und lassen es so nicht in alle Ecken des Gartens kommen. Besser sind geschwungene Rundwege, die vielleicht auch mal einen kleinen Umweg machen.
  3. Ein Platz in der Mitte: Findet über euren Grundriss heraus, wo die Mitte des Gartens ist. Hier ist das Tai Qi des Gartens, ein Platz, an dem das Qi frei zirkulieren können soll. Also achtet bitte darauf, dass kein Gestrüpp den Platz zuwuchert. Hier kann allerdings auch sehr gut ein Objekt (z.B. hübscher Pflanzkübel) platziert werden, der die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
  4. Die fünf Elemente: Achtet darauf, dass die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser im Garten vertreten sind. Holz und Erde sind natürlicherweise in Mengen vorhanden. Die Chinesen haben sich das Feuerelement in der Regel über Bauelemente wie Häuser oder Brücken in den Garten geholt, die sie rot gestrichen haben. Warum also nicht den Geräteschuppen in rot halten – passt auch zum skandinavischen Stil. Metall ist auch für viele eine Herausforderung: die Platzierung von Metallkugeln oder Rosenkugeln sind hierfür perfekt.
  5. Dem Element Wasser widme ich hier einen eigenen Punkt. Wasserstellen sollten bewegt sein und immer auf das Haus zufließen. Das Wasser sollte außerdem eine Möglichkeit haben, sich zu sammeln. Allerdings ist mit Wasser auch immer Vorsicht geboten, da es eine sehr starke Energie ist und nicht an jeder Stelle günstig. Pauschal lässt sich nicht sagen, ob eine Stelle gut oder schlecht ist. Das hängt unter anderem von der Ausrichtung des Hauses ab und ob der Garten vor oder hinter dem Haus ist. Für den optimalen Platz eines Wasserlaufes, Springbrunnens oder Teiches fragt am besten einen Feng Shui Berater.

Die Tipps sehen wenig aus, können euch aber gut beschäftigen. Ich wünsche euch viel Spaß mit eurem Feng Shui Garten. 

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